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Schloss Saareck entstand zwischen 1901 und 1903 im Auftrag von René von Boch-Galhau und ist eine Arbeit des Mainzer Architekten Player, der es als Nachbildung des Schlosses Gondorf an der Mosel entwarf. Von 1904 bis zu Beginn des II. Weltkrieges diente Schloss Saareck als Wohnsitz. Im Krieg diente es als Lazarett und nach dem Krieg zogen die französischen Besatzer mit ihrer Verwaltung ein. In den 80er Jahren erhielten die Eigentümer ihren Besitz zurück und nutzten es ab 1954 als Gästehaus. Der Park war schon Mitte der 50er Jahre des 19. Jahrhunderts entstanden. Im Park steht zudem das ehemalige Boch`sche Privatgestüt von 1854, das Eugen von Boch bauen ließ - das erste seiner Art in der preußischen Rheinprovinz. Die Dächer von Schloss Saareck sind mit Schiefer gedeckt. Der Bau besteht aus drei Trakten: der Hauptbau hat fünf Geschosse und einen hohen Giebel. Markantester Teil des Baus ist ein sechsgeschossiger Turm, dessen oberstes Stockwerk aus Fachwerk besteht. Zahlreiche Anbauten mit Walmdächern und Apsiden und Verzierungen in neoromanischem Stil sorgen dafür, dass der Betrachter viel zu entdecken hat. Auch im Inneren ist die Ausstattung prächtig: Kacheln aus eigener Produktion wurden als Verzierung verwandt. Integriert ist auch ein herrschaftlicher Saal mit vertäfelten Wänden, der als Raum für Festmahle genutzt wurde.